Mein Weg

Wie ich zur Hypnose kam

Alexandra

1/12/20262 min read

Mein Weg zur Hypnose – wie alles begann

Manchmal beginnt ein neuer Weg ganz leise. Ohne großen Plan. So war es auch bei mir und der Hypnose.

Eigentlich hatte ich nie vor, als Hypnotiseurin zu arbeiten. Mein ursprüngliches Interesse war ein ganz persönliches: Ich wollte lernen, wie ich mich mithilfe von Selbsthypnose in einen tranceähnlichen Zustand versetzen kann. Einen Zustand, in dem ich meinem Unterbewusstsein näherkomme, es erforsche und – wenn möglich – alte Verletzungen, Traumata und erlebte Dramen verarbeiten kann.

Ich war auf der Suche nach einer tieferen Verbindung zu mir selbst.

Die ersten Schritte – und eine große Faszination

Aus dieser inneren Suche heraus begann ich mit ersten Hypnose-Ausbildungen. Schritt für Schritt, ohne Erwartungsdruck. Doch als ich schließlich die Hypnose nach dem Simpson Protocol kennenlernte, veränderte sich etwas grundlegend.

Ich war fasziniert von der Klarheit dieser Methode, von ihrer Sanftheit – und vor allem von den Ergebnissen. Hypnose musste nicht kompliziert sein. Sie durfte leicht sein. Und dennoch tiefgreifend.

Erste Erfahrungen, die alles veränderten

Schon in den ersten Sitzungen nach meiner Ausbildung durfte ich erleben, wie kraftvoll Hypnose wirken kann.

Ein 15-jähriges Mädchen kam zu mir, das seit langer Zeit unter starken Bauchschmerzen litt. Medizinisch konnte keine Ursache gefunden werden. Wir führten eine einzige Hypnosesitzung durch – und nur wenige Tage später waren die Beschwerden vollständig verschwunden. Was mich besonders berührte: Als Nebeneffekt berichtete sie, dass auch ihre sehr starken Menstruationsschmerzen nicht mehr auftraten. Schmerzen, die sie sonst regelmäßig davon abhielten, am ersten Tag in die Schule zu gehen.

Ein weiteres Erlebnis war eine ältere Bekannte, die an Borreliose litt und schulmedizinisch als austherapiert galt. Die Schmerzen in ihren Beinen waren so stark, dass ihr das Treppensteigen kaum noch möglich war, längere Wege waren fast undenkbar. Nach nur einer Sitzung konnte sie bereits am nächsten Tag mühelos Treppen steigen. Sie fühlte sich so leicht, dass selbst ihre Nachbarn sie auf die Veränderung ansprachen. Besonders erstaunlich für sie war jedoch, dass sich auch die Stimmung in ihrem gesamten Umfeld deutlich verbesserte.

Die Entscheidung, Hypnose weiterzugeben

Ich könnte noch viele solcher Geschichten erzählen. Doch schon diese Erfahrungen machten mir eines klar: Hypnose ist mehr als eine Methode. Sie ist ein kraftvolles Werkzeug zur Veränderung – sanft, tief und nachhaltig.

In diesem Moment wusste ich, dass ich Hypnose unbedingt in mein bestehendes Tätigkeitsfeld integrieren möchte. Nicht nur, weil sie mich selbst bereichert hat, sondern vor allem, weil ich erlebt habe, wie viel sie im Leben anderer Menschen bewegen kann.

Und genau das ist es, was mich bis heute antreibt: Menschen dabei zu begleiten, wieder in Kontakt mit ihrer inneren Kraft zu kommen – auf ihre ganz eigene, individuelle Weise.